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>> Früherkennung
Wie groß ist Ihr persönliches Risiko?
In Deutschland erleiden jährlich über 300.000 Menschen einen Schlaganfall.
Bei zwei Dritteln der Betroffenen bleiben zum Teil schwere Schäden zurück.
Jeder fünfte Patient stirbt. Die einzige Möglichkeit, einem Schlaganfall vorzubeugen,
ist die Erkennung und Behebung von Risikofaktoren.
Risikofaktoren sind:
- hoher Blutdruck
- Rauchen
- Zuckerkrankheit
- Übergewicht
- Alter über 50 Jahre
- Schlaganfälle in der Familie
- Bewegungsmangel
Diese Faktoren führen zu Schäden der Blutgefäße, der sogenannten Arteriosklerose.
Es kommt zu Ablagerungen und Verdickungen der Gefäßinnenwand und damit zur Gefäßverengung.
Besonders Betroffen sind die hirnversorgenden Gefäße und die Herzkranzgefäße.
Durch die Gefäßverengung kommt es häufig zu Durchblutungsstörungen im Gehirn, die einen Schlaganfall
auslösen können.
Hochgradige Verengungen der Hirnschlagadern können auch vorliegen, ohne dass Warnsymptome für einen
Schlaganfall aufgetreten sind.
Solche Gefäßverengungen kann der Neurologe mit einer nebenwirkungsfreien Ultraschalluntersuchung
(Dopplersonographie) feststellen.
Mit vorbeugenden blutverdünnenden Medikamenten oder einer Operation zur Gefäßerweiterung kann man
die Schlaganfallgefahr deutlich senken.
Die Dopplersonographie der hirnzuführenden Schlagadern als Vorsorgeuntersuchung gehört nicht zu den
Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen, weil die Krankenversicherungen dies nicht für notwendig
und wirtschaftlich halten.
Je mehr Risikofaktoren aber für Sie zutreffen, desto sinnvoller ist eine solche Untersuchung als Früherkennungs-check-up,
auch wenn Sie keine Beschwerden haben.
Zur Einschätzung Ihres persönlichen Schlaganfallrisikos gehört außerdem eine Kontrolle von Blutdruck,
Blutzucker und Blutfetten.
Unsere Praxis bietet Ihnen diese technischen Untersuchungen und ärztliche Schlaganfallberatung als zusätzliche
Gesundheitsleistung an. Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam an der Rezeption oder rufen Sie uns an.
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Demenz
>> Brain Check
Was bedeutet Demenz?
Demenz bedeutet Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit in einem Maß, das zu Schwierigkeiten im Alltag führt.
Die Krankheit setzt meist schleichend ein und verschlechtert sich allmählich.
Erste Symptome können sein:
- Vergessen kurz zurückliegender Ereignisse
- Schwierigkeiten, sich in vertrauter Umgebung zurechtzufinden
- Probleme, gewohnte Fähigkeiten auszuführen
Nicht gemeint ist die normale Vergesslichkeit, die im alter auch höher sein darf als in jungen Jahren.
In Zweifelsfällen lässt sich durch eine psychologische Testung feststellen, ob wirklich eine über die Alternorm
hinausgehende Vergesslichkeit vorliegt.
Auch junge Menschen können an einer Demenz leiden, z.B. nach einer Hirnverletzung oder bei bestimmten
seltenen Hirnerkrankungen. Am häufigsten kommt sie aber in höherem Lebensalter vor.
Demenzursachen
Häufigste und bekannteste Ursache ist die Alzheimer-Krankheit, an zweiter Stelle stehen
Hirndurchblutungsstörungen (Verkalkung).
Auch andere Erkrankungen können ähnliche Symptome verursachen, z.B. Hormon- oder Stoffwechselstörungen,
Vitaminmangel, Alkoholsucht, erhöhter Hirnwasserdruck.
Diagnostik
Zur Sicherung der Diagnose müssen also einige Untersuchungen durchgeführt werden (neurologische und
psychiatrische Untersuchung, ggf. Laborkontrollen, Hirnstrommessung EEG, Ultraschalluntersuchung der Hirnarterien,
Computertomographie des Kopfes).
Therapie
Die Behandlung erfolgt dann abhängig von der Ursache. Manchmal lässt sich diese beheben, oft ist aber eine
Heilung im eigentlichen Sinne nicht möglich, weil zugrundegegangene Nervenzellen und Nervenzellenverbindungen
(wie z.B. bei der Alzheimer-Krankheit) nicht wiederhergestellt werden können.
Wirksame und hilfreiche z.T. vorbeugende Behandlungsmethoden, die dazu beitragen, die Lebensqualität der Betroffenen
zu verbessern, gibt es aber trotzdem.
1. Psychologische Verfahren
- Erkennen und Verstärken verbliebener Fähigkeiten
- Geistige Aktivierung
- Gedächtnistraining (Gehirnjogging)
- Computertraining
2. Medikamente
- Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit (nur in begrenztem Maß möglich).
- Therapie von Begleitsymptomen wie Angst, Depression, Unruhe, Verwirrtheit, Einbildungen.
3. Anpassung der Lebensumstände
- Merkhilfen
- Einkaufsgemeinschaft
- Auto fahren noch möglich?
4. Soziale Hilfen
- Gemeindeschwester
- Essen auf Rädern
Leide ich unter einer beginnenden Demenz?
In unserer stressreichen Zeit leiden viele Menschen unter beruflicher Überlastung. Manchmal kommt es zu
besorgniserregenden Fehlleistungen durch Vergesslichkeit oder falsche Entscheidungen.
Manchmal kommt rasch der Gedanke, dass eine demenzbedingte Hirnleistungsschwäche dahinter stecken könnte.
Auch ältere Menschen machen sich nicht selten Sorgen wegen nachlassender geistiger Fähigkeiten.
Wir können Ihnen eine Untersuchung anbieten, die zwischen stressbedingten Flüchtigkeitsfehlern bzw. dem normalen
Alterungsprozess und einer beginnenden Altersdemenz unterscheidet.
Diese Untersuchungen werden bei Gesunden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Sie müssen daher nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat bezahlt werden.
Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam an der Rezeption oder rufen Sie uns an.
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